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„Wir machen es uns heute gemütlich. Wer nicht tanzen will, der kann auch mitschunkeln und mitsingen.“

Tanzveranstaltung bei Ars Vivendi mit dem Verbund „Starke Partner – Pflegenetz“ – Senioren lernten Sitz-Boogie und langsamen Walzer

„Wir machen es uns heute gemütlich. Wer nicht tanzen will, der kann auch mitschunkeln und mitsingen.“

Dieser Satz von Inhaber Dietmar Buermann von der Tanzschule Ars Vivendi in Dremmen bei der Tanzveranstaltung, die der Verbund „Starke Partner – Pflegenetz im Kreis Heinsberg“ für die Bewohner der angeschlossenen Einrichtungen veranstaltete, sollte eigentlich einige Seniorinnen und Senioren animieren aufs Tanzparkett zu schreiten. Doch so recht wollte der Funke zunächst nicht überspringen. Und so gab es kurzerhand für alle einen Sitztanz zu „Che sera sera“ von Doris Day.

Dann forderte Dietmar Buermann auch schon die ersten Seniorinnen zu einem Wiener Walzer auf. Auch wenn der ein oder andere ein wenig protestierte, so war er dem Charme des Tanzlehrers schnell erlegen. Unter seiner Führung lernten die Seniorinnen sogar die Schrittfolgen eines Discofox und langsamen Walzer kennen. Als Tänzer unter den Senioren stach Josef Zurmahr, Bewohner in St. Josef Waldenrath, hervor, der mehr als einmal das Tanzbein schwang. „Ich bin das erste Mal bei dieser Tanzveranstaltung“, erzählte der 78jährige. Er habe großen Spaß. Schließlich sei dies einmal was ganz anderes.

Und kurz darauf durfte er erneut an einem Sitztanz, dem so genannten Sitz-Boogie“ teilnehmen. „Wir haben heute wenig Aktive, deshalb nun dieser Sitztanz“, forderte Dietmar Buermann auf. Schrittweise wurde eine kleine Choreographie im Sitzen einstudiert, bei der im Takt der Daumen hoch gehalten, sich auf die Schulter geklopft und auf die Oberschenkel geschlagen wurde. Alle machten mit und absolvierten die Bewegungen synchron. Nach so viel Engagement gab es zur Stärkung erst einmal Kaffee und Kuchen, der von den Mitarbeitern der Tanzschule ausgeschenkt und verteilt wurde. Es wurde viel erzählt. Kurz darauf erschien auch schon wieder Dietmar Buermann. „Wir haben jetzt den Kuchen auf, den wir jetzt wieder abtanzen müssen“, sagte er. Gleich darauf erklang ein langsamer Walzer. Paare formierten sich auf der Tanzfläche. Andere trainierten die Kalorien beim Schunkeln ab oder sangen fleißig Hits wie „Atemlos“ von Helene Fischer mit. Am Ende stand für alle fest, dass es wieder ein schöner Nachmittag war.

 

INFO

Dem Verbund „Starke Partner – Pflegenetz“ im Kreis Heinsberg sind folgende Einrichtungen angeschlossen: Alten- und Pflegeheim Marienkloster in Dremmen, Altenheim St. Josef gGmbH Übach-Palenberg, Caritasverband für die Region Heinsberg, Franziskusheim gGmbH mit den Einrichtungen Franziskusheim und Burg Trips, Katharina Kasper-Heim der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf, Lambertus gGmbH in Hückelhoven und St. Josef in Selfkant-Höngen, Waldenrath, Erkelenz, Heinsberg, Oberbruch und Wegberg.

 

BU: Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen des Verbunds „Starke Partner – Pflegenetz“ tanzten langsamen Walzer und Discofox in der Tanzschule Ars Vivendi in Dremmen.