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Tanz-Nachmittag für Senioren mit dem Verbund „Starke Partner – Pflegenetz“ – Bewohnerinnen und Bewohner lernten Schrittfolgen und kleine Choreographien zum langsamen Walzer und Boogie

 

„Ich bitte Sie auf die Tanzfläche zu kommen, um gemeinsam einen ersten Tanz zu wagen.“ Dieser Aufforderung von Ingo Walter von der Tanzschule Ars Vivendi in Dremmen bei der Tanzveranstaltung, die der Verbund „Starke Partner – Pflegenetz“ im Kreis Heinsberg für die Bewohner der angeschlossenen Einrichtungen veranstaltete, folgten die Seniorinnen und Senioren erst zögerlich. Denn keiner wusste so recht, was ihn erwartete. Doch die Sache auf dem Parkett stellte sich als recht einfach heraus. Es wurde ein Kreis gebildet. Dann hieß es „rechts vor und links zurück“ im Takt eines langsamen Walzers.

Damit war das Eis gebrochen. Nach und nach fanden sich immer mehr Seniorinnen, Senioren sowie Mitarbeiter der Einrichtungen zu Paaren auf der Tanzfläche ein, um Foxtrott, Wiener Walzer und Discofox zu tanzen. Energie hatten alle genug, gab es doch zuvor als Stärkung Kaffee und Kuchen, die von den Mitarbeitern der Tanzschule ausgeschenkt und verteilt worden waren. Wer nicht mittanzte, unterhielt sich oder sang die Lieder mit. Oder schaute wie Helene Rahmen, Bewohnerin des Alten- und Pflegeheim Marienkloster in Dremmen, dem Treiben zu. „Ich bin das erste Mal hier und finde es toll dabei zu sein“, gestand sie. Es mache ihr viel Spaß, die anderen beim Tanzen zu beobachten. Zumal unter den Senioren richtige Profis herausragten, die jede Schrittfolge zu beherrschen schienen. Gerne ließen sie sich von den Mitarbeitern der Tanzschule auffordern und führen.

Auf einmal verschwand Ingo Walter und an seine Stelle trat Inhaber Dietmar Buermann. „Alle die Kuchen gegessen und Kaffee getrunken haben, müssen mitmachen“, sagte er. Er ließ keine Ausnahme zu. Und so mussten auch die, die nicht auf die Tanzfläche kamen, auf den Plätzen nach rechts und links schunkeln. Denjenigen, die jedoch das Parkett betreten hatten, brachte er in der Formation eines Kreises eine einfache aber längere Schrittfolge zu einem „fetzigen“ Boogie bei. Dies klappte so gut, dass er noch eine weitere Variante zeigte. Nun waren die Arme an der Reihe, mit denen die Tanzwilligen schließlich eine kleine Choreographie meisterten. Der Einsatz der Tänzerinnen und Tänzer wurde von den Zuschauern mit viel Beifall belohnt. Ausgelassen ging es weiter. Zu Hits wie „Che sera sera“ von Doris Day und „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens wurde getanzt, mitgesungen und geschunkelt. Und alle waren sich am Ende einig, dass dies ein gelungener Tanz-Nachmittag war.

INFO

Dem Verbund „Starke Partner – Pflegenetz“ im Kreis Heinsberg sind folgende Einrichtungen angeschlossen: Alten- und Pflegeheim Marienkloster in Dremmen, Altenheim St. Josef gGmbH Übach-Palenberg, Caritasverband für die Region Heinsberg, Franziskusheim gGmbH mit den Einrichtungen Franziskusheim und Burg Trips, Katharina Kasper-Heim der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf, Lambertus gGmbH in Hückelhoven und St. Josef in Selfkant-Höngen, Waldenrath, Erkelenz, Heinsberg, Oberbruch und Wegberg.